Ein toller DJ-Blog

Andersen Shopper

Die Buckelpiste führt die fünf Fahrerinnen mit den Trolleys über Kopfsteinpflaster.
Hierbei zeigt sich sofort: Je größer die Räder, wie etwa beim Korbwagen von Andersen, umso ruhiger läuft der Kutsche.
Somit werden einerseits die Lebensmittel in der Tasche weniger durchgeschüttelt; andererseits rüttelt der Griff auch nicht so unangenehm am ziehenden Arm.
Die Größe der Räder wirkt sich auch beim Dauerlauf im Laboratorium aus.
Je größer der Umfang des Rades, desto geringer der Abnutzung.
Nach nur wenigen Stunden weisen die Winterreifen beim Punta thermo deutliche Fahrspuren auf.
Zu guter Letzt windet sich der Gummireifen von der Felge. Gebrauchte Reifen lassen sich gut auf Reifenregale gelagert.
Und dann bricht auch noch die Radaufhängung.
Damit ist der vergleichsweise kleine Personenkraftwagen mit Kühltasche disqualifiziert und scheidet aus – dem Rennleiter Martin Büscher auf Grund quasi in der Startgeraden und viel zu früh.
Das Wettrennen – die dritte Etappe
Kein Treppenspezialist: Einkaufstrolley von Scala im Test
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Damit durchsetzen nur vier Trolleys die Bergetappe – das Treppensteigen.
Den Weg von der Supermarktkasse zur Haustür erleichtern die fahrbaren Einkaufstaschen offenbar.
Doch wie es von der Haustür zum Kühlschrank im dritten Stock aussieht, wollen die Testfahrerinnen nun erfahren.
Sie vermuten einen Vorsprung für den Treppensteiger Scala von Andersen.
Er hat an beiden Seiten jedes Mal drei Räder, die in einem Dreieck formiert sind und so das Erklimmen der Stufen mühelos machen sollen.
Diese Erwartungen kann er jedoch nicht halten; nicht zuletzt auch, weil er wegen seines hohen Eigengewichts sogar leer Mühe macht.
Schwer ist auch der Korbwagen von Andersen.
Doch seine großen Räder unterlassen sich vergleichsweise leicht hinaufziehen, während der leichte Packeasy die Bodenhaftung geradezu verliert und getragen werden muss.
Dies erleichtert sehr wohl sein aus- und einfahrbarer Teleskopgriff.

Beim Andersen Shopper Scala kann der Lenker hinten gelöst und umgeklappt werden – leider oft jedoch zu Lasten der Fingernägel.
Alle anderen Modelle besitzen ausschließlich feste Griffe.
Beim Ikeatrolley aber (und auch Punta) gibt es zwei Griffe auf unterschiedlicher Höhe.
Das macht ihn nutzbar bei unterschiedlicher Körpergröße und einfach tragbar beim Höher steigen über Treppen oder auch beim Registrieren in einen Bus.
Der Vorsprung des Packeasy-Modells durch seinen Teleskopgriff wird geradewegs eingeholt: Die Rennleitung meldet aus dem Laboratorium Totalschaden.
Noch weit vor Beheben der 24 Stunden auf der Holperstrecke bricht der Knauf und eine Teleskopstange reißt aus der Fassung.
Rolltreppen setzen für manche Seniorenhilfe eine unerwartete Aufgabe dar.
Ausgerechnet aus dem Treppensteiger wird ein Treppenstürzer.
Durch die vielen Räder ist er so breit, dass er festgehalten werden muss, damit er nicht von der Rolltreppenstufe kippt.
Und dann auch noch ein Funkspruch von der Rennleitung an den Streckenposten: Im Labordauerlauf hat der Andersen Treppensteiger Scala Achsbruch erlitten.
Die Schweißnähte sind ausgefuchst.
Damit ist der Sechsradantrieb ohne sechs Räder.
Unbedingt der teuerste und der günstigste Hackenporsche laufen gemeinsam durchs Ziel.
Beide ins Leben rufen alle drei Etappen und auch voll beladen das 24-Stunden-Wettlauf auf dem Prüfstand.
Ein Gleichstand also bei der Konstrukteurswertung.
Bei der Testfahrerinnenwertung aber setzen sich Unterschiede heraus.
Alle sind den gesamten Tag lang durch Regen gefahren.
Dessen ungeachtet blieb ihr Innenleben zusammenfassend trocken.
Selbst der Korbwagen schützt seinen Inhalt saturiert stellend vor den nassen Getränk.
Zumal gefällt er den Testerinnen optisch und lässt sich seiner Fahrerin auf Grund erhebend sich auf den Weg machen.
Jedoch sei er für den Einkaufsalltag unpraktisch: schwer, sperrig und sehr tief – das heißt beim Be- und Fallen lassen sind lange Arme oder ein biegsamer Rücken gefragt.
Weiters ist er innen nicht gefüttert.
Demzufolge lassen sich leichte Verletzungen der Pelle nicht immer umschiffen.
Damit erhält der Ikeawagen namens Upptäcka einen Zusatzpunkt von den Testfahrerinnen und steht damit an Platz Eins.
Der Günstigste im Wettrennen ist Sieger.

Tags: Trolley